[Projekt Mixtape 2013 | April | Frühlingsgefühle]

Montag, 29. April 2013

Eigentlich wollte ich dieses Thema schon für den März auswählen, da es im März ja oft schon losgeht mit dem Frühling, aber irgendwie hatte ich im Gefühl, dass er uns noch eine Weile zappeln lassen würde. So passte es für den April mehr als perfekt. Am Anfang des Monats war es nämlich noch mehr als bitterkalt! Doch das änderte sich dann zum Glück bald schlagartig und ENDLICH!
Als ich am ersten frühlingshaften Tag das Haus verließ, um meine Einkäufe zu erledigen, überraschten mich sehr warme Temperaturen. Ich war natürlich viel zu dick angezogen, denn gedanklich steckte ich noch bei knappen +3°C fest. Wenn es also danach ginge, würde ich den Song "Hätt ich dich heut erwartet, hätt ich Kuchen da" auswählen müssen, da der Frühling so unerwartet, wie das Krümelmonster vor der Tür stand. Aber eigentlich bekomme ich eher Hunger bei dem Song, als dass er bei mir Frühlingsgefühle erweckte.
Als ich also so überrascht und schwitzend mir meiner Einkaufsliste zum Lidl wanderte, schnappte ich mir automatisch meinen iPod für ein bisschen Musik. Ohne groß nachzudenken und ohne dieses Projekt im Hinterkopf, wählte ich (beflügelt von den Temperaturen) absolut Automatisch ein Album aus: Ocean Eyes von Owl City.
Aber warum ausgerechnet dieses Album? Als es veröffentlicht wurde, habe ich es schon rauf und runter gehört, aber das hat jetzt nichts mit dem Frühling zu tun. Doch letztes Jahr um diese Zeit: Ich steckte gerade mitten in meiner Diplomarbeit, als es plötzlich draußen wärmer wurde, die Sonne sich mal wieder etwas häufiger zeigte und ich endlich mal weg von meinem Schreibtisch kam und mich mit meinen Büchern und meinem Laptop auf die Terrasse in's Freie verzog. Da ich beim Lernen immer gerne etwas musikalische Untermalung habe, entschied ich mich da spontan für dieses Album, weiß Gott, wieso (Vielleicht, weil ich tief in mir wusste, dass das einfach wie Arsch auf Eimer passt). Wenn ich jetzt diesem Album lausche, dann ist sofort wieder dieses Frühlingsgefühl da, mit allem drum und dran: Frische Luft statt trockene Heizungsluft, Sonnenschein statt grauer Nebel, die ersten Schmetterlinge, Blumen, Knospen und zukünftige Blätter an den Bäumen, .... Deswegen darf es in keinem Frühling mehr fehlen.
Und da ich mich jetzt letztendlich doch auf einen einzigen Song festlegen will, wähle ich stellvertretend für das ganze Album als Song zum Thema Frühlingsgefühle:



PS: Eigentlich würde ich jetzt darauf hinweisen, dass ihr quasi nur noch heute Zeit habt, weil ich morgen den Mix erstellen will, aber da mein Terminkalender für morgen mehr als gut gefüllt ist, warne ich schon mal vor, dass der Mix mit großer Wahrscheinlichkeit wieder ein paar Tage (hoffentlich nicht so viele wie beim letzten Mal) Verspätung haben wird. Also, solange der Mix noch nicht online ist, habt ihr noch die Möglichkeit, mir euren Song der Frühlingsgefühle zu präsentieren.

[Don't dream it - be it!?]

Dienstag, 23. April 2013

Seit über 10 Jahren bin ich ein großer Fan der Rocky Horror Show. Damals, als ich das Musical zum ersten mal live auf einer Bühne sah, hat es mich gepackt. Ich weiß nicht, ob es an der Musik, der Geschichte, den Kostümen - oder daran lag, dass man mit Wasserspritzpistolen bewaffnet in die Vorstellung ging und Toast und Reis um sich werfen durfte. Vermutlich das Gesamtpaket. Aber eins hat mich ganz besonders gepackt: die Zeile "Don't dream it - be it!". Jahrelang schrieb ich diesen Satz überall hin. In Freundschaftsbücher unter "Lebensmotto" zum Beispiel. Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube, wir hatten diese auch als Teenager noch, immerhin gab es sowas wie Soziale Netzwerke nicht, da musste man irgendwie anders an die "Likes" des Schwarms kommen. Und wenn man Glück hatte, klebte er sogar ein Foto ein. Dann konnte man sich das heimliche Knipsen mit dem ersten, eigenen Fotoapperat auf Klassenfahrten sparen. Und ebenso die Enttäuschung beim Abholen der entwickelten Fotos, wenn man feststellte, dass man dreimal seinen Hinterkopf und einmal seine rechte Schulter erwischt hatte und der Rest nur verschwommenes irgendwas war. Oha, ich schweife ab. Wo waren wir? Wo ich den Spruch überall hinkritzelte. Naja, irgendwann kamen dann MySpace, studiVZ, Facebook und wie sie nicht alle heißen. Auch wenn zwischen den analogen und den digitalen Freundschaftsbüchern mehrere Jahre lagen, änderte sich mein Motto nicht - "Don't dream it - be it!" fand sich auch in den sozialen Netzwerken irgendwo auf meiner Seite wieder.
Aber habe ich wirklich immer nach diesem Spruch gelebt, bisher? Und glaube ich überhaupt an den Spruch? Lasst mich mal überlegen, was träume ich denn so, was ich lieber leben sollte? Von meinen Träumen nachts, da fang ich lieber gar nicht erst an, die will ich weiß Gott nicht leben. Letzte Nacht träumte ich zum Beispiel (Achtung, man könnte denken, ich würde zu viele schlechte von RTL produzierte Actionserien gucken), dass ich in einem Flugzeug saß, welches bei der Landung Probleme hatte (Fahrwerk kam nicht raus, das Übliche, kennt man ja) und an einer Klippe stoppte. Zur Hälfte auf sicherem Boden, die andere Hälfte hing in der Luft. Ich saß natürlich in letzterer und musste, wie alle anderen Passagiere in dem Bereich, ganz fix versuchen, zur Boden-Seite zu kommen, damit wir dort auf der sicheren Seite ein Übergewicht erzeugten, um uns vor dem kompletten Absturz zu schützen. Erst dann durften wir das Flugzeug verlassen. Was ein Stress, das sag ich euch. Wie lautete mein Thema noch mal, "Don't dream it - be it?", richtig? Aber will man sowas wirklich (er)leben? Nein, danke! 
Ich bin mir sicher, dass das Motto nicht irgendwelche skurrilen Horror-Szenarien meint, mit denen man nachts -was auch immer- verarbeitet (An alle Traumdeuter unter euch, erspart mir bitte die Analyse des o.g. Traumes). Aber was ist denn mit den Tagträumen? Meistens tagträume ich, wenn ich in der Bahn sitze und/oder Musik höre. Was ich so träume, das würdet ihr jetzt sicher gerne wissen (Achtung, jetzt wird's richtig realistisch!). Der Tagtraum, in dem ich Heath Ledger heirate und von ihm süße kleine Kinder mit niedlichen Lockenköpfchen bekomme, der hat sich leider vor einigen Jahren von selbst ausgeträumt. Und dass ich mal Mäuschen im Oval Office beim amerikanischen Präsidenten Obama spielen kann, um zu gucken, was der den lieben langen Tag so macht und ob es einen "roten Knopf" gibt, na ich denke, dafür muss ich mich in eine sehr lange Schlange von seinen Fans, Gegnern, anderen Politikern und eiskalten Terroristen stellen. 
Aber einen Traum habe ich, wenn ich gerade mal wieder meine Playlist voller Singer/Songwriter-Lieder höre: In meinen tiefsten Tagträumen stehe ich auf einer Bühne und singe. Und ich singe GUT! Außerdem kann ich auch noch voll gut komponieren und meine eigenen Texte schreiben. In den Texten geht es dann um bescheuerte Ex-Lover, denen ich einen besonderen (naja, eigentlich eher kindischen und peinlichen) "in you face"-Moment biete, wenn ich mit meinem Smash-Hit die Grammys eröffne und der ganze Welt mitteile, dass er und ich never, ever, ever wieder zusammen kommen, Taylor Swift-Style. Und im besten Fall kassiere ich dann in den folgenden Stunden noch 3 Grammys, obendrauf. Hey, "Don't dream it - be it!", sag ich da nur, oder? Wenn ihr mich jetzt auslacht, weil meine Tagträume total bescheuert und kindisch sind, dann: EY! Wenn ihr aber lacht, weil ihr mich kennt und wisst, dass meine Stimme ungefähr maximal für Karaoke reicht (und auch nur dann, wenn ich einen Spice Girls Song mit 4 weiteren Mädels vorsinge und unbemerkt Playback machen kann), und meine Songwriter-Qualitäten gerade mal gut genug für die Instrumentalversionen sind, dann lacht weiter, denn ihr habt ja so Recht. 

Ich liebe ja den Gedanken, dass man jeden Traum, der einem so im Kopf herum spukt, leben kann, wenn man es nur wirklich richtig doll will. Aber ein solches Motto allein genügt nicht. Man sollte sich dazu noch eine Portion Realität gönnen. Sonst endet man beispielsweise wie ein bestimmter Menderes. Da bleibe ich lieber eine normale Diplom Pädagogin, die für das ein oder andere Kind ein Star ist (ihr erinnert eucht?).

So, ich geh dann jetzt mal kleinere Brötchen backen und ihr so? Was sind eure Träume? Rockstar? Oscar-Preisträger? Germany's Next Klappergestell? Raus damit, erzählt mir, was ihr gerne machen würdet, wenn man euch die nötige Portion Talent geben würde.

PS: "Weee are never ever ever getting back togehter" - Ich entschuldige mich bei jedem, der jetzt einen Ohrwurm hat...ich werde meinen seit dem Dänemark-Urlaub nicht mehr los.

[Auszeiten müssen auch mal sein]

Sonntag, 21. April 2013

Neulich habe ich mir mal eine kleine Auszeit gegönnt und bin mit ein paar Freunden in ein kleines Ferienhaus an der dänischen Nordseeküste geflohen. Wir hatten zwar nicht das beste Wetter, aber das brauchten wir auch nicht, um unseren Spaß zu haben. Es tat uns allen mal gut, morgens in aller Ruhe zu frühstücken und keine Termine zu haben. Einfach in den Tag hinein leben. Hin und wieder wurde das Wetter dann doch mal besser, so dass ich beim Wikinger-Schach am Strand tatsächlich begann zu schwitzen (naja könnte auch daran liegen, dass die Jungs es uns nicht leicht gemacht haben). Highlight waren aber die Delfine oder kleinen Wale (war aus der Entfernung nicht genau zu sehen) und die Robbe, die wir in der Abenddämmerung im Meer beobachten konnten. Sau romäntisch! Wer genau hinsieht, der erkennt im oberen Bild rechts unterm Horizont einen schwarzen Delfin/Wal-Fleck. Leider ist es mir nicht geglückt, mit meinem Handy bessere Fotos von ihnen einzufangen. Aber trotzdem konnte ich ein paar nette Schnappschüsse machen und die will ich euch nicht vorenthalten. Alle mit meinem iPhone 4 gemacht und mit der sensationellen App tadaa bearbeitet. 
Ach, übrigens: Von jetzt an könnt ihr meine "Urlaubsschnappschüsse", die ich mit dem Handy mache, auf meinem neuen tumblr "ANNIE WAITS AROUND THE WORLD" ansehen. Ja, ich habe mich mal an tumblr heran gewagt. Vielleicht schiebe ich auch meine Herzen auch bald auf eine extra Tumblr-Seite. Oh, neue Herzen habe ich auch bald für euch.


PS: Ihr habt ja noch ein wenig Zeit, aber ich wollte euch noch kurz an das Projekt Mixtape und das Thema des Monats, Frühlingsgefühle, erinnern. Ein paar von euch haben schon über ihre Frühlingssongs geschrieben und mein Betrag folgt auch bald, in den nächsten Tagen!

[Projekt Mixtape 2013 | März | Der Mix]

Mittwoch, 17. April 2013

Es tut mir leid, dass ich so im Verzug bin, mit diesem Beitrag. Im Moment steht mein Alltag ein wenig auf dem Kopf und ich habe sehr viel zu tun. Aber diese freie Minute, die ich jetzt habe, nutze ich einfach mal dafür, euch euren wohlverdienten Mix an Heul-Songs zu präsentieren.
Mal wieder hat mich begeistert, dass so viele Blogger mitgemacht haben, über 30 sind es dieses Mal. (Es waren sogar noch ein paar Beiträge mehr, aber die Blogger haben leider entweder die Beiträge, oder ihren kompletten Blog gelöscht, in der Zwischenzeit). Und es freut mich auch sehr, dass nicht nur Blogger teilnehmen, sondern auch Freunde und Bekannte via E-Mail oder Kommentar ihren Senf dazugeben!
Es sind tolle, traurige Lieder dabei. Das ein oder andere sogar mehrmals. Ich glaube, "Nur zu Besuch" von den Toten Hosen hat gewonnen, wie ich finde, nicht ohne Grund. War in meiner engeren Auswahl, da ich mich aber gegen Trauer in einem Todesfall entschieden hatte, viel es raus. Außerdem freue ich mich besonders, dass ein Lied von Enno Bunger dabei ist. Sehr empfehlenswert!

So, jetzt aber der Mix. Wie immer mit kleinen Textausschnitten aus den Beiträgen/Mails/Kommentaren. Klickt die Links an, um an die kompletten Beiträge zu gelangen. Lohnt sich in diesem Monat ganz besonders!!
(Und denkt daran, dass es das neue Thema schon gibt. Mein Beitrag zum Thema "Frühlingsgefühle" folgt in den kommenden Tagen. Das Lied habe ich schon, muss es nur noch in einen Text zaubern)


#01 | Mea von "Meadow, Sund and Bubblegum" | Die Toten Hosen - Nur zu Besuch
"Meine Mutter starb in viel zu jungen Jahren vor viel zu vielen Jahren, und obwohl dieser Song erst in den 2000ern erschienen ist, trifft er mich einfach mitten ins Herz. Passenderweise höre ich ihn tatsächlich eigentlich jedes Jahr an ihrem Todestag irgendwo im Radio."

#02 | maybe von "Happyness" | Birdy - Skinny Love
"Mein Heul-Song ist Skinny Love von Birdy. Ich kann ehrlich nicht sagen wieso ich dieses Lied traurig finde. Manchmal ist das halt so..."

#03 | Maribel von "Maribel Skywalker" | Philipp Poisel - Ich will nur
"Vermissen ist so ziemlich das schlimmste Gefühl, was es auf diesem, manchmal so einsamen, Planeten gibt. Philipp Poisel beschreibt in seinem Lied "Ich will nur" für mich alle Stufen des Vermissens. Man kann den Song hören, wenn man sich gerade mit dem besten Freund gestritten hat und Angst hat, dass es nicht mehr wird. Man kann ihn hören wenn man die erste große Liebe denkt, die Jahre zurück liegt. Und man kann ihn eben so hören, wenn du mitten im Liebeskummer steckst und darin versumpfst, obwohl du weißt, dass es bald vorbei sein wird. In jedem Punkt wird in diesem Lied klar, dass man sich grade die andere Person her wünscht."

#04 | Elske von "Herzdame" | Ben Folds - Still fighting it
"Ein Song über das Erwachsenwerden, über das Leben, über all die Hürden und Berge die wir zu besteigen haben, über all die Dinge die uns wieder runter drücken, über Menschen, die uns dabei helfen. 'Everybody knows, It hurts to grow up, And everybody does, It's so weird to be back here'. Fantastisch, wunderbar, atemberaubend schön. Und einfach nur unendlich traurig.

#05 | Dreaming Girl von "Welcome to my Dreaming" | Somewhere over the Rainbow & Snow Patrol - Chasing Cars
"Im Mai 2011 stand ich in Berlin vor einer Kapelle. Um Abschied zu nehemen. Abschied von meinen Idol, Vorbild, meiner Heldin,...meiner Kusine. Line. Aus der Kapelle tönte ein Lied als wir alle hineingingen. [...] Chasing Cars von Snow Patrol - Wobei Heul-Song vielleicht zu viel gesagt ist. Doch es stimmt mich traurig. Dieses Lied gehört zu Line, und darf nie weggeschaltet werden..."

#06 | Julia von "We all learn to make mistakes" | Sum 41 - Crash & Herr der Ringe OST - In Dreams
"Bei Crash könnte ich wirklich immer heulen, wenn es läuft und mittlerweile überspringe ich den Song sogar manchmal, wenn ich mir das Album anhöre, weil meine Stimmung dann sofort wieder in's melancholische umspringen würde. [...] Ohje, jetzt oute ich mich zum unendlichsten Mal als Herr der Ringe - Besessene :D Aber wirklich. Ich höre diesen Song gerade und bin kurz davor in Tränen auszubrechen. Beim Ende vom letzten Teil könnte ich eh immer Rotz und Wasser heulen und wenn dann dieses Lied am Schluss läuft sind alle Dämme gebrochen."

#07 | Enfant Terrible von "Kill your Idols" | Die fabelhafte Welt der Amélie - Comtine d'un autre été
"Das ist mein Heulsong. Ich hab keine Ahnung vom Film, ich weiß nicht, wie diese Amelie tickt, wovon das Stück handelt, oder sonst was. Aber ich habe damit Abschied genommen, von einer inspirierenden Person, die mich noch begleiten sollte, die mir Philosophie und Geschichte nahe gebracht hat, wie sonst keiner, die mir meine Berufslaufbahn geebnet hat, die mir zum ersten Mal in meinem Leben wirklichen Respekt entgegen gebracht hat, die mein persönlicher Lichtblick in dieser kalten Schule war, die mir gezeigt hat, wie wichtig Politik und Allgemeinbildung ist, die mich unterstützt und für mich eingesetzt hat, die mehr Freund als Lehrer war."

"Sie ist nur ein wenig älter als Ich und singt das Lied mit so einer Leidenschaft... Ich will mit Absicht nicht wissen was Skinny-Love eigentlich bedeutet. Für mich ist es ein melancholisches Liebeslied. Und treibt mir deshalb jedes mal Tränen in die Augen. [...] Ich spiele das Grade in Klavier. Es erinnert mich an Frühling, an warme Luft und schönes Wetter. Da treibt mir der bevorstehende Schnee schon wieder Tränen in die Augen."

#10 | Chrissi von "Redcat06" |  Sia - Breathe me
"Ich verbinde mit den Song leider ein trauriges Ereignis.Ein sehr gute Freund von mir ist vor ein paar Jahre (wenn ich an die genaue Jahrezahl denke, bin ich immer erschrocken, wie schnell die Zeit vergeht) plötzlich gestorben. Für mich war er ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben. Der Song lief als Freunde und ich am Tag der Totesnachricht bei mir rumhingen und es gar nicht wahr haben wollten."

#11 | Isabelle von "ÜberSee-Mädchen" | Digga - Broken
"‘Mein Heul-Song’, da musste ich nicht lange überlegen: Digga - Broken"

#12 | Caro von "Speak Now" | Celine Dion - My heart will go on
"Ich Liebe den Musikalischen Teil. Da bekomme ich immer voll die Gänsehaut. ;D
Die Melodie an sich finde ich auch ganz schön traurig und da das Lied relativ langsam ist, es das perfekte "Heul Lied". Ich muss immer an den Film Titanic denken, der meiner Meinung nach zu einem der besten Filme gehört. Beim Schluss breche ich jedes mal in Tränen aus und genau daran muss ich bei dem Lied einfach denken."

#13 | Ju von "Herzsprung vorwärts" | Revolverheld feat. Marta Jandová - Halt dich an mir fest
"Ich habe mich für das Lied von "Revolverheld feat. Marta Jandová - Halt dich an mir fest" entschieden, weil für mich beschreibt es eine Person, die eine Veränderung wagen will bzw. wo Veränderungen hervorgerufen werden und so eine Situation überfordert manchmal einen selber. Und wenn man zusätzlich denkt, man schafft dies alleine erst recht. Aber es gibt immer jemanden der einen den Rücken stärkt und Unterstützung bietet. Ob es Freunde sind oder so manch einer in der Familie."
#14 | Uti Put | Bon Jovi - Always 
Mein damaliger Heulsong ist von Bon Jovi und heißt "Always"... jeder kennt diesen Song... Ich habe ihn neulich im Radio gehört und wurde direkt wieder in die Pubertät zurück versetzt.... Heute kann ich drüber lachen, aber das Erwachsen werden war schon nicht so leicht damals....Vor allem nicht, wenn man in der 8. Klasse schwer verknallt in seinen Tanzpartner ist, aber erfährt, dass er auf die beste Freundin steht... wie gesagt, heute kann ich drüber schmunzeln, aber damals hab ich mich mit dem Song öfters heulend in mein Bett gekuschelt... (via Kommentar)
#15 | K. von "Sophies Welt" | Reinhard Mey - Über den Wolken
"Als ich in der 7. oder 8. Klasse war, war eine liebe Schulkameradin von uns schwer erkrankt, konnte immer weniger zum Unterricht kommen, und hat bald die meiste Zeit im Rollstuhl verbracht. Eines Morgens hat uns unsere Klassenlehrerin dann erzählt, dass das Mädchen am vorigen Tag gestorben ist. Wir sind alle auf die Beerdigung gegangen und dort wurde eben Über den Wolken von Reinhard Mey gespielt."

#16 | Ruth | Lionel Richie - Hello & Peter Criss - I can't stop the rain
"Heulsongs hatte ich früher Kassetten- bzw. CDweise :D Falls du mal welche brauchst, ich kann dir ganze Listen erstellen. Um hier aber nicht den Rahmen zu sprengen, nur 2 der Wichtigsten, die bei mir immer wirken. Hello - Lional Richie (Da bekomme ich ja schon beim schreiben einen Klos im Hals) I can´t stop the rain - Peter Criss (Begleitet mich als Heulsong seit ich 13 bin)" (via Kommentar)
#17 | Charlotte von "Thistle & Weeds" |  Angus & Julia Stone - Take you away
"Es ist ein Song den ich mir anhöre wenn ich Heimweh habe und bestimmte liebe Menschen zuhause vermisse (Hallo Pauline und Elias)Selbst wenn ich meinen iPod auf shuffle stelle und auf einmal dieses Lied auftaucht kann ich die ein oder andere kleine Träne nicht leicht aufhalten. Das Lied erinnert mich an viele fröhliche und traurige Momente zuhause und für ein paar Sekunden fühle ich mich, als ob ich wieder dort wäre."

#18 | Magdalena von "fragile" | Cloud Cult - There is so much energy in us
"Im empfinde das Lied nicht als traurig, es ist sehr positiv und voller Vorfreude und oft ist es auch die Vorfreude auf etwas, die es dann schafft, dass mir die Tränen die Wangen hinunterlaufen. Oder es sind einfach schöne Erinnerungen. 'There is so much energy in us' verbinde ich mit Heim- oder Fortfahren (ich mag beides sehr gerne, ich fahre gerne weg, aber ich komme genauso gerne wieder heim), wenn beim Zugfahren die Landschaft draußen vorbeizieht, und das Grün verschwimmt, die Musik in den Ohren, Gänsehaut und ein Lächeln auf den Lippen. Dann schließe ich meine Augen beim Blinzeln sehr lange und bin wirklich kurz vorm Weinen."
#19 | Nina von "Der Sommer in Gedanken" | Die Toten Hosen - Nur zu Besuch & Johnny Cash - Hurt & Dire Straits – Brothers in Arms
"Dieses Lied live zu hören und alle singen laut mit hat mich tief berührt. Ich stand da inmitten der Menschenmasse und mir liefen die Tränen. [...] Es ist wohl mit das beste Cover aller Zeiten und für mich ein zutiefst trauriges Lied. Und das Musikvideo dazu…da sitzt er, der alte Johnny Cash, einfach so da und singt, ganz versunken in sich selbst. Man sieht ihm das Alter und die Krankheit an. [...] Das ist tatsächlich das traurigste Lied, das ich kenne. Immer wenn ich es höre, werde ich wütend und niedergeschlagen darüber, dass es in dieser Welt Kriege gibt. Dass unschuldige Menschen sterben und dass aus Menschen Feinde werden, Brothers in Arms."

#20 | aliza91 von "von A bis Z" | Adele - One and Only
"Ich verbinde damit eine persönliche Geschichte, die mich sehr geprägt hat und mit der ich ohne Zweifel eine sehr harte Zeit in meinem Leben verbinde. Dieses Lied wird mich wohl für immer an diese Zeit und die Personen, die daran beteiligt waren, erinnern. Und ganz gleich, wie oder was ich jetzt inzwischen fühle: Die Erinnerungen an die Gefühle damals sind immer noch im Gedächtnis verankert und werden durch den Song immer mal wieder hervorgerufen."

#21 | Carina von "Carina Nitsche" | City and Colour - Sometimes (I wish) 
"Ich erkläre dazu jetzt nicht die ganze Geschichte, ein bisschen Privatsphäre gönne ich mir ;-) Gut lief es jedenfalls nicht, was 95% meines Freundeskreises von vor 2-3 Jahren definitiv bestätigen würden :-D [...] Fest steht, hättest du dich wie ein "simple man" verhalten, wäre alles anders ausgegangen - und mit Sicherheit netter, lieber M."

#22 | Sabi von "Schnapsidee" | Jason Walker - Down 
"Dieser Song ist für mich ein Allround Heulsong, denn er beinhaltet einfach DAS beschreibende Wort für jede Heulsituation -> Down. Denn Egal weswegen man gerade traurig ist oder weinen muss man fühlt sich in jedem Fall DOWN. Auch wenn das Wort nicht in dieser Bedeutung im Text verwendet wird, wird es sehr oft wiederholt und gemeinsam mit der traurigen Klaviermelodie hört man in seiner Traurigkeit das Down in dieser Bedeutung."

#23 | Blubbachen von "nemini contigit, ut beatus sit semper" | OneRepublic - Come Home
"Thema für den Monat März ist Mein Heul-Song und ich fand es ja schon wieder irgendwie schwer (; [...] Eines gibt es aber, und das hängt absolut mit keinem Trauerfall und keinem schrecklichen Liebeskummer zusammen (ein Liebeskummer-Kandidat wäre aber zum Beispiel A Fine Frenzy mit Almost Lover)Sondern: mit einer Serie. [...] Und welche Serie? Cold Case. Ja, aber warum jetzt ein Heul-Lied aus einer Serie? Eigentlich eine gute Frage. Aber es gibt da eine Folge, in der sie einen Fall verfolgen, der sie auch in die Gegenwart bringt. Es geht darum, dass ein Irrer (naja, was für einer auch sonst) reihenweise Frauen festgehalten hat, um sie zu brechen bis sie aufgeben und ihren Lebenswillen verlieren. Allerdings gibt es eine Frau, die stark genug ist, am Leben festzuhalten – und als sie am Ende diese Frau befreien, und sie in die Arme ihres wartenden Mannes stolpert, kommt “Come Home”.

#24 | Lou von "Atemlos" | Sunrise Avenue - Welcome to my Life"
"Erst letzte Woche war ich nun schon zum dritten Mal wieder auf dem Konzert von der finnischen Band "Sunrise Avenue". Meine absolute Lieblingsband, mit den schönsten und für mich herzergreifendsten Songs. Samu, der sogenannte "Bandleader" hat auch meinen "Heul-Song" geschrieben, den Song, der mich immer wieder aufs neue berührt, bei dem ich immer wieder aufs Neue anfangen kann zu weinen. Er singt über das Leben, dass das Leben nicht immer leicht ist und die Menschen praktisch immer denken, dass es dem anderen gut geht. Aber man vielleicht nur so tut, dass es einem gut geht. Dass man auch wenn das Leben mal gerade nicht so super läuft, das Beste daraus macht und diese Worte berühren mich jedes Mal aufs Neue weil ich denke, diese Situation hat jeder von uns schon einmal erlebt."

#25 | Cheryl von "Tagtraum" | Die Toten Hosen - Nur zu Besuch
"Ich bin eigentlich nicht die Person, die bei bestimmten Liedern immer wieder heulen muss, ich heule eher spontan, wenn ich gerade ein Lied finde, dass zu meiner Situation passt (oder vor Freude auf Konzerten, wie bei "So Long"), deswegen fällt es mir etwas schwer einen Song auszusuchen. Ich entscheide mich, aber für "Nur zu Besuch" von Die Toten Hosen, da mich dieser Song immer wieder berührt und ich zu mindest immer sehr nah dran bin, wegen diesem Lied zu weinen."

#26 | Binara von "Binara's Polish & Bunnies" | Queen - Love of my Life 
"Mein Heul-Song ist Love of my Life von Queen. Es gibt keinen besonderen Grund dafür, es ist einfach ein wunderschönes, trauriges, sehnsüchtiges Lied. Besonders schön finde ich diese Liveaufnahme, bei dem das Publikum so toll mitsingt ... schmacht. Queen mit Freddie hätte ich gerne mal live gesehen."

#27 | Heike von "Umblättern" | Jupiter Jones - Still 
"Im Dezember 2011, mitten im ersten Referendariatsjahr, traf meine Familie eine Nachricht schwer, die uns allen Angst machte. Zeitgleich lief jeden Morgen im Radio auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg nach Hause “Still” von Jupiter Jones. Ich glaube, so viel habe ich noch nie im Auto geheult wie damals. Der Tod ist etwas, mit dem ich nur wenig umgehen kann, auch wenn man meint, ich wäre jetzt “groß” und müsste das."

#28 | Maria von "Mixtape Blog" | Sigur Rós - Glôsôli & Guillemots - I don't feel amazing now & Villagers - I Saw The Dead
"Eine Geschichte dahinter gibt es nicht, eher viele, aber keine traurige, eher schöne Momente, Menschen, die ich mit Sigur Rós verbinde. [...] Seit Jahren einer meiner Lieblingssongs, aber manchmal muss man eine Pause machen, weil sich auch Lieblingssongs aufladen können mit Geschichten, die einen traurig machen. [...] Lieblingsband eines Menschen, der gegangen ist..."   

#29 | Binerella von "BinerellaSco" | Glee (Santana, Shelby & Kurt) - Constant Craving
"Es ist einfach die Kombi aus Text und den 3 gefühlvollen Stimmen. Sobald ich diesen Song in genau dieser Version höre bekomme ich Gänsehaut. Es ist einfach unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass ein Song solche Gefühle hervorrufen kann bei mir."

#30 | Der Buchhändler von "Grooveblog" | Barbra Streisand - The way we were
""The way we were" ist ein wunderschönes, todtrauriges Lied aus dem gleichnamigen wunderschönen, todtraurigem Film über zwei Liebende, die sich aufgrund politischen Drucks in der McCarthy-Ära der späten 40er Jahre und ihrer unterschiedlichen Lebenseinstellungen nicht zusammenbleiben können. Ein Film und ein Song, die mich jedes Mal wieder zu Tränen rühren."
 
#31 | Juli von "Back to better days" | Enno Bunger  - Abspann
"Das Lied für diesen Monat habe ich von einer Person, wegen der ich in den letzten Wochen und Monaten ziemlich oft sehr schlecht drauf war und es passte einfach wie die Faust auf's Auge und die Tränen liefen nur so wenn der Song spielt, einfach weil es mir aus der Seele spricht und ich richtig mitfühlen kann. Wie der Sänger am Anfang des Videos richtig sagt: "Sind Verliebte hier? Das Lied ist für danach." Und ein Stück weit half es mir durch die Zeit, manchmal ist alles raus heulen doch sehr hilfreich und notwendig und in den Armen einer guten Freundin auch einigermaßen erträglich."

#32 | Sonja von "5episodes" |  The Kelly Family - Mama
"Meine Mutter ist zur wichtigsten Person in meinem Leben geworden. Sie wuerde ihre Hand fuer mich ins Feuer legen, ihr Leben fuer meines lassen. Das, was ich an meiner Mutter habe, habe ich bei keinem anderen Menschen auf der Welt. Sie ist mein Vorbild, sie ist stark, kaempft sich immer wieder durch das Leben. Und allein bei dem Gedanken, irgendwann nicht mehr bei ihr & mit ihr zu sein, laesst mich in Traenen ausbrechen. Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen."

#33 | Die Buchhändlerin von "Grooveblog" | Johnny Cash - Ain't No Grave
"Bei der März-Aufgabe war der Buchhändlerin von Anfang an klar, das ihr "Heule-Song" nur von den letzten beiden Johnny Cash CDs stammen kann.American Recordings V und VII - posthum veröffentlicht. Johnny Cashs Stimme gezeichnet vom Alter, von der Lungenentzündung und vom Tod seiner Frau. Er singt über die Liebe, das Leben, seinen Glauben und den Tod. Einzigartig."

#34 | Kat White | Bon Jovi - Hallelujah
"Das absolute Tränen-werden-Niagarafälle Lied ist für mich dieses. Es wurde von meinem Mathelehrer gespielt, als ich vor zwei Jahren aus diesem Ort weggezogen bin und ist seitdem mit weiteren nicht gerade schönen Erinnerungen verknüpft. Auf der Chorfahrt im Januar haben wir es am einen Abend erneut gesungen. Ich war zwar nicht unbedingt die Einzige, die traurig war, aber die Einzige, der die Tränen gekommen sind." (via E-Mail) 



[Projekt Mixtape 2013 | April | Das Thema]

Montag, 8. April 2013

Eigentlich bin ich ja ein Freund von Ordnung und korrekter Einhaltung von Reihenfolgen (Durcheinander macht mich nervös, ich sagte ja bereits, ich bin ein kleiner Monk.), aber jetzt muss ich mal über meinen Schatten springen und etwas total chaotisches machen, Gott steh mir bei! Normalerweise wäre jetzt die Zusammenfassung des letzten Monats an der Reihe (und mehr als überfällig), aber ich habe sie noch immer nicht fertig. Ich tu was ich kann, aber in meinem Leben halten mich momentan zu viele andere Dinge davon ab, die wichtiger sind. Da ich aber in zwei Tagen in den Urlaub düsen werde, und bei meiner Rückkehr schon Mitte des Monats ist, werde ich euch jetzt "schon" das Thema für den April geben, damit ihr wieder ordentlich in die Tasten hauen könnt.
Mein Thema hat in gewisser Weise mit dem Inhalt meines alten Beitrags, den ich oben in der kleinen klammer verlinkt habe, zu tun. Wer den Beitrag aufmerksam gelesen hat und kombinieren kann, der weiß: "Man, die muss ja gerade mal so gar nicht auf das Wetter klarkommen!". Richtig. Es ist Frühling und es ist trotzdem noch Arschkalt. Stellenweise liegt sogar noch Schnee. Was soll denn sowas bitte? Wenn Frau Holle Langeweile hat, kann sie gerne mal zu mir kommen, hier gibts noch genug zu tun. Putzen, Einkaufen, Wäsche, Müll rausbringen - sie kann sich gerne voll und ganz austoben.
Weil es so kalt ist, will ich diesen Monat fröhliche Musik von euch. Lieder, bei denen euch warm ums Herz wird - Lieder, die bei euch Frühlingsgefühle auslösen. Ja, das ist das Thema für den Monat April:


| Frühlingsgefühle |

Ich wünsche euch viel Spaß beim schreiben und ich freue mich auf eure Songs. Wie immer gilt: Ihr schreibt im Laufe des Monats einen Beitrag zu diesem Thema, hinterlasst mir hier, unter diesem Post den Link zu eurem Beitrag (!! bitte direkt zum Beitrag, nicht den reinen Bloglink, denn sonst muss ich mich gegen Ende des Monats durch sämtliche Blogseiten klicken, bis ich den eigentlichen Beitrag gefunden habe und das raubt sehr viel Zeit !!) und wenn der Monat rum ist, bekommt ihr von mir eine Zusammenfassung aller Beiträge.

Für alle, die neu hier sind und sich fragen, was es mit diesem Projekt auf sich hat: Schaut doch mal hier nach und lest euch die Anweisungen durch. Viel Spaß!



[Schnappschuss #32]

Montag, 1. April 2013

Ich bin dann mal eben weg, Hogwarts ruft! - Naja nicht ganz, aber so in ähnlich: Eigentlich sollte jetzt hier der zusammenfassende Post für das Projekt Mixtape März erscheinen, aber ich habe im Moment sehr viel um die Ohren, so dass ich es nicht pünktlich schaffen werde, sorry dafür. Solange der Post noch nicht erschienen ist, könnt ihr also noch mitmachen. 
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Osterwochenende. Habt einen schönen Tag in die Woche.